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Toxizitätsgrad: Schwach giftig (+), im Ausnahmefall
aber auch stark giftige Exemplare! (Beim Menschen haben 96% der
exponierten Personen keine oder geringe Symptome).
Hauptwirkstoffe:
Unbekannt. Die meisten Zuchtformen sind gering toxisch, jedoch können
vereinzelt hochgiftige Formen auftreten.
Wirkungsmechanismen:
Die Wirkstoffe können lokal reizen und Dermatitis auslösen.
Letale Dosis:
Ratten zeigten nach hohen Dosen von Weihnachtsstern keine Vergiftungserscheinungen.
Klinische
Symptome: Meist geringe Gastroenteritis mit Erbrechen, evt.
Hypothermie, Zittern, Lungenödem. Ein 20 kg schwerer Hund zeigte
nach Konsum von max. 3 Blättern 2 Tage lang Erbrechen und Inappetenz.
Es ist nur ein letaler Fall eines älteren Hundes bekannt, der
nach Aufnahme der Pflanze Erbrechen, Nierenversagen und Koma zeigte
und schliesslich verstarb. Dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum
in Zürich wurde 1997 der folgende Fall einer Katze gemeldet:
1 Stunde nach Giftaufnahme mehrmaliges Erbrechen, Puls 200/min.,
Körpertemperatur 34.4°C, Apathie, Ataxie, verzögerte
Reflexe, Mydriasis, Salivation. Exitus ca. 10 Stunden nach Giftaufnahme.
Therapie:
Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie)
Ergänzende
Daten von der UNI-Zürich unter: http://www.vetpharm.unizh.ch/giftdb/pflanzen/0074_vet.htm
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