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Familie:
Primulaceae, Primelgewächse
Giftigkeit:
giftig
Standort/Verbreitung:
Ursprünglich ist das Alpenveilchen im Südosten Deutschlands
heimisch. Mittlerweile gibt es viele Zuchtformen, die als Zimmerpflanzen
beliebt sind.
Typische
Merkmale: 20 cm hohe Pflanze mit wohlriechenden weißrosa
bis roten Blüten, herzförmige, weißlichgrau gezeichnete
Blätter.
Giftige Pflanzenteile
und Inhaltsstoffe: Blätter, Knolle.
Giftig durch:
Die Wildform enthält in der Wurzelknolle Triterpensaponine,
darunter Cyclamin. Welche Stoffe in den Zuchtformen enthalten sind,
ist weitgehend unbekannt.
Kritische
Dosis: Unbekannt.
Mögliche
Symptome: Nur nach Verzehr der Wurzelknolle ist mit Symptomen
zu rechnen. Meist traten Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen,
Durchfall auf. Nach Einnahme größerer Mengen Schwindel,
Schweißausbruch, Blutdruckabfall, Pulsanstieg, Krampfanfälle,
Lähmungserscheinungen.
Auch starke lokale Reizungen wurden beschrieben.
Erste Hilfe:
In jedem Fall Arzt aufsuchen. Nach Einnahme der Knolle bzw. einer
relevanten Menge von Knollenteilen oder Blättern wird eine
primäre Giftentfernung angeraten. Bei Kauen auf Blatt- oder
Blütenteilen zunächst Überwachung, reichlich Flüssigkeit
geben (Wasser, Tee), evtl. Kohle.
Ergänzende
Daten von der UNI-Zürich unter: http://www-vetpharm.unizh.ch/giftdb/pflanzen/0116_vet.htm
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