Tiere als Ware mißbraucht!
   
Nachfolgend einige Zeitungsartikel zu diesem Thema:


Kronenzeitung, 8.Februar 2007



Kronenzeitung, 4.Februar 2007


Finger weg von Massenzüchtern und Hundehändlern!

Manche Welpen werden auch offiziell nach Deutschland eingeführt, um in der wichtigsten Lernphase ihres Lebens allein in Quarantäne zu sitzen. Verhaltensstörungen sind vorprogramiert und auch Gesundheitsschäden durch Erbfehler, mangelndem Impfschutz oder falscher Ernährung keine Seltenheit. Aber auch in Deutschland gibt es "Züchter", die ohne Regeln vor sich hinvermehren und Hunde mit "Papieren" verkaufen. Auf diesen "Papieren" stehen oft Phantasienamen von Zuchthunden und -vereinen, und wenn man nach einer Zuchtordnung oder Vereinssatzung fragt, wird man nur auf später vertröstet.

Beängstigend ist auch der neue Trend, daß sich Massenzüchter, Hundevermehrer und Hundehändler als "autorisierte" Züchter ausgeben. Denk man über die genauere Beschreibung nach, erkennt man, daß dieser kommerzielle Massenzüchter sich als autorisiert bezeichnet, weil der Gesetzgeber ihn nicht bekämpfen kann, solange er korrekt seine Steuer zahlt und die Mindesthaltungsbedingungen einhält. Der Tierschutz kann nichts gegen diese Menschen unternehmen, solange er die Hunde sauber hält und sie ausreichend versorgt. Das heißt aber noch lange nicht, daß die Haltung gut ist oder gar vom Tierschutz gefördert würde. Schließlich kann der Tierschutz auch nichts gegen Legebatterien, Massenmasttierhaltung in kleinen Ställen oder Pelztierzucht tun. Das einzige, was jetzt erreicht wurde ist, daß die Käfige neu gebauter Legebatterien größer sein müssen. Welch ein Gewinn! :-(((

Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link: http://www.dalmatiner-in-not.de/Hundehandel/index.htm

Der Schmuggel mit Hunden blüht!

Österreich fungiert bei dem Schmuggel mit Hunden unfreiwillig als Transitland, das von international organisierte Banden (hauptsächlich aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Tschechien und der Ukraine) in einer Dimension frequentiert wird, wie das bisher in dieser Größenordnung noch nie der Fall war.

Die geschmuggelten Hunde (vorwiegend Golden Retriever,Rottweiler, Spaniels, Chihuahua und Yorkshire Terrier) werden illegal durch unser Land transportiert. Die bevorzugten Ziele dieser Machenschaften sind die Niederlande, Belgien, Frankreich und Deutschland, wo die armen Tiere unter die dortigen regulären Würfe gemischt und damit sozusagen "legalisiert" werden.

Der Leidensweg der Tiere beginnt nicht erst beim Schmuggel, sondern bereits in den Herkunftsländern, wo Zuchtfabriken für Nachschub auf dem Rassehunde - Markt sorgen.
Die Umstände dort sind oft mehr als bedenklich und das Leid der Hündinnen, die als regelrechte Gebärmaschinen dienen, ist unbeschreiblich.
Die Zustände in diesen Hundezuchtfabriken sind denen von Hühnerbatterien und Schweine- Massenhaltung nicht unähnlich:
In engen, meist lichtlosen Zwingern vegetieren verwahrloste Muttertiere vor sich hin, die oft zu schwach und zu krank sind, um ihre Jungen zu ernähren.
Die Jungtiere werden viel zu früh von den Muttertieren genommen. Als Folge davon erweisen sich die Tiere in ihrer späteren Entwicklung als verhaltensgestört, aggressiv oder extrem aktiv, und sind oft lebenslang auf Medikamente und ärztliche Betreuung angewiesen.
Schwere Schäden fügen den Jungtieren auch die Medikamente zu, mit deren Hilfe sie auf den illegalen Transporten ruhiggestellt werden. Dass die jungen Hunde die meist als Privatfahrzeuge getarnten Schmugglerautos nicht durch Jaulen oder Bellen verraten, werden sie mit unkontrollierten Medikamentengaben in einen stundenlang, manchmal auch tagelang dauernden Dämmerzustand versetzt. Wasser und Futter gibt es bei diesen Schmuggeltransporten nicht oder nur in lebenserhaltender Menge.
Dementsprechend schlecht ist der gesundheitlich Zustand der Hundebabys, wenn sie das Ziel ihrer unfreiwilligen Reise erreichen.

Wie unmenschlich diese Schmuggeltransporte sind, erweist sich in der Tatsache, dass die Jungtiere nicht in Stückzahlen, sondern in Kilo Lebengewicht erfaßt werden, wenn sie an die illegalen Händler gelangen, denn etwa 30 Prozent der ursprünglich verfrachteten Hunde sterben auf dem Transport.

Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link: http://www.ditzi.com/hundeschmuggel.html


MIT RFID-CHIPS GEGEN HUNDESCHMUGGEL

Für den seit Oktober erforderlichen Heimtierausweis sollen Hunde, Katzen und Frettchen mit Mikrochips gekennzeichnet sein, so will es der Gesetzgeber. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag möchte jetzt mittels RFID-Mikrochips den florierenden Schmuggel von osteuropäischen Straßenhunden nach Deutschland bekämpfen.

Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link: http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=3103

Salzburger Nachrichten am 23. Dezember 2006 - Bereich: Salzburg
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Tierschmuggel nach Salzburg grassiert

Organisierte Banden aus dem Osten werden mit illegal eingeführten Tieren reich. Nun konnten die Behörden Transporteure auf frischer Tat ertappen.

SALZBURG-STADT (SN-chr). Mittwoch, 20 Uhr, Ikea-Parkplatz vor der Europark: Ein weißer Kombi fährt vor, im Kofferraum zwei wenige Wochen alte Hunde. Wenige Kilometer entfernt wartet ein grauer Transporter. Vermutlicher Inhalt: Dutzende illegal importierte Hundewelpen und junge Katzen.

Der Kunde trifft sich mit dem Fahrer, bespricht die Übergabe. Doch der vermeintliche Interessent ist ein Strohmann der Salzburger Tierrettung, im Hintergrund warten Amt für Öffentliche Ordnung, Amtstierarzt, Tierschutzombudsmann und Polizeistreife auf den Zugriff. Der erfolgt etwas zu früh, der Kombi-Lenker wird angehalten, der Haupttransporteur im Laster entkommt.

"Am Samstag davor waren wir erfolgreicher", berichtet Tierrettungs-Chef Manfred Ehgartner. Man habe auf dem Parkplatz vor dem Airportcenter einen Transport mit 103 Hunden und 13 Katzen aufgehalten. Marktwert: Weit über 30.000 Euro. Der Tiertransport war - wie zu erwarten - nicht angemeldet, Papiere waren keine vorhanden. Für die Beteiligten gibt es jedoch nur Verwaltungsstrafen: Eine Beschlagnahme der Tiere ist nur bei offensichtlicher Tierquälerei vorgesehen. Weitere Aktionen der Tierschützer sind für die nächsten Tage geplant.

Etwa 100 Tiere werde jede Woche aus dem Ostblock nach Österreich geschmuggelt, ein Viertel davon nach Salzburg, schätzt Tierschutz-Ombudsmann Alexander Geyrhofer. Für die Schieber ergibt dies nur in Salzburg Monatsumsätze zwischen 28.000 und 55.000 Euro. Abnehmer sind Hunde- und Katzenfreunde mit "speziellen" Wünschen, die sich keine teuren österreichischen Zuchttiere leisten wollen. Bestellt werden die Tiere ganz offen über das Internet (siehe Interview). Dort firmieren die tschechischen und slowakischen Kontaktpersonen unter falschen Namen und Adressen.

Dass die Behörden in letzter Zeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und die Transporteure abfangen, liegt an den Recherchen Manfred Ehgartners. Er spricht geheimnisvoll davon, die Szene unter die Lupe genommen zu haben. Mehr will er nicht preisgeben. "Tatsache ist, dass hier die reinste Mafia am Werk ist. Als die von unseren Aktivitäten erfahren haben, gab es zuerst Drohungen in jeder Form. Dann wurde unser Einsatzfahrzeug zerstört." 7000 Euro Schaden hätten die Täter angerichtet.

Salzburger Nachrichten am 5. Jänner 2007 - Bereich: Salzburg
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Wirbel um Fundtiere

Hundeschmuggel: Neue Transporte erwartet

Salzburg (SN-höd). Die Unterbringung von Fundtieren sorgt in Salzburg weiter für Aufregung. Wie berichtet, sind die Tierheime und diversen Verwahrungseinrichtungen voll.

Trotzdem kamen allein am Mittwochabend zwei weitere Fundkatzen und ein Fundhund dazu. Eine Katze und einen Hund nahm das Salzburger Tierheim trotz Platznot auf. Für eine Katze fand die Tierrettung einen Pflegeplatz. Bisher hätten alle Tiere untergebracht werden können, heißt es aus dem Büro von LR Sepp Eisl (ÖVP).

Am kommenden Samstag werden erneut zwei illegale Kleintransporter mit Hundewelpen aus der Tschechei in Salzburg erwartet.



 
     
 

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